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Folge 12 – Child of Light (Magie)

Als Child of Light 2014 rauskam, wirkte es wie ein prägnanter Vertreter einer erstarkenden Ästhetik. Ein paar Jahre nach der Genese des legendären Xbox Summer of Arcade wurde auch den großen Publishern klar: es muss nicht immer die ewige Jagd nach dem Fotorealismus sein. Das Publikum für ein stilisiertes 2D Abenteuer in malerischen Aquarellfarben existierte nicht nur – es war am Wachsen.
Doch was vor mittlerweile 12 Jahren als frischer Wind von Ubisoft allgemein positiv aufgenommen wurde, muss der genaueren kritischen Betrachtung heutzutage nicht unbedingt standhalten. Mit unserer grandiosen Gästin Martha Telschow –
“Seb, verpiss dich von meiner Tastatur; wir schreiben nicht sexy, smarte, humorvolle, bildhübsche Gästin, wie unprofessionell ist das denn?!?!?!”
– finden wir ein Spiel vor, dass wenig explizit falsch macht, aber auch keine interessanten Risiken eingeht.

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Folge 11 – Fable (Magie)

Noch dieses Jahr soll es soweit sein: das heiß erwartete Fable Reboot mittlerweile unter der kreativen Federführung von Playground Games wird wohl im Herbst 2026 und damit sechs Jahre nach der Ankündigung veröffentlicht werden. Der perfekte Zeitpunkt also, um in die Vergangenheit zu schauen und das Spiel unter die Lupe zu nehmen, mit der das beliebte Xbox-RPG seinen Anfang nahm.
Fable, das ursprünglich für den Sega Dreamcast entwickelt werden sollte, fand mit Lionhead Studios unter der Leitung von Peter Molyneux bei Microsoft ein neues zu Hause und versprach die immersivste und reaktivste Welt, die es bis dahin in Videospielen gegeben haben sollte. Diese Vision war schon zur Zeit des ursprünglichen Releases im Jahr 2004 ein wenig ambitioniert, aber gute 20 Jahre später zeigen sich uns und unserem Gast Şahin Balur deutlich die Lücken dieses sehr speziellen Rollenspiels.

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Folge 10 – Tunic (Magie)

Fünf Jahre nach der Ankündigung erschien Tunic von Designer Andrew Shouldice heiß antizipiert im Jahr 2022 und wurde kritisch wie allgemein sehr gut rezipiert. Vier Jahre später spielt das Zelda-inspirierte (fast) Solo-Projekt aber keine so große Rolle im Diskurs wie beispielsweise Outer Wilds oder FEZ (siehe HENDIATRIS-Folgen zu Lagerfeuer und Perspektive). Möglicherweise wurde Tunic etwas vorschnell als Zelda-like zu den Akten gelegt, obwohl es mit gewiefter Meta-Progression und Rätseln, die bis heute nicht abschließend gelöst worden sind, unter der Eisbergspitze des isometrischen Action-Spiels noch einen mächtigen Hang an Tiefe zu bieten hat.
Gemeinsam mit unserem Gast Paul Biegler bemühen wir uns, unter die Oberfläche zu gelangen und tauschen uns über wenige frustrierende und zahlreiche faszinierende Momente in den Schuhen unseres kleinen Fuchses aus.

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